Arbeitskreis Wasserpflanzen Region Bayern-Süd






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27. Juli 2019

veröffentlicht in Allgemein,Rückblick von TStache am 27. Jul. 2019

Eigentlich war vorgesehen, dass wir uns nur zum „Ratschen“ treffen sollten. Schließlich soll ja auch der Austausch untereinander gefördert werden. Ein Pflanzenlotto hatte Walter eigentlich nicht vorgesehen.

Doch zwei hartnäckige Pflanzenfreunde hatten wieder einige Tütchen mit Stecklingen bzw. Ablegern gepackt und wollten sie natürlich via Lotto an die anderen verteilen. Nur wie vollzieht man ein Lotto, wenn keine Nummern-Chips da sind? Man nimmt einfach zwei Stapel Spielkarten!

So zog unser Webmaster Thorsten eine Karte nach der anderen und verteilte den Gewinn an die entsprechende Karte im Publikum. Ein wenig Verwirrung stiftete das Bayerische Blatt mit Unter, Ober und Sau. Wir hatten nämlich ein paar Gäste aus Baden-Würthemberg und denen war nur das Französische Blatt geläufig.



Aponogeton ulvaceus

veröffentlicht in Allgemein von webmaster am 22. Apr. 2012

Text: Jörg Corell, Fotos: hippocampus-bildarchiv.de

Aponogeton ulvaceus

Aponogeton sind in den tropischen und subtropischen Regionen von Afrika, Asien und Australien verteilt. Einige Arten werden auch in unseren Aquarien kultiviert.

Sehr beliebt aus dieser Gattung ist Aponogeton ulvaceus wegen der zartgrünen, transparenten und am Rand schön gewellten Blätter.
An die Wasserhärte stellt sie keine besonderen Anforderungen, wichtig ist aber besonders bei härterem Wasser eine CO2-Düngung, dann kann eine Wurzelknolle 40 Blätter und mehr hervorbringen. In der Hauptwuchsphase treibt sie bei guten Bedingungen durchaus bis zu 2 neue Blätter pro Woche. Bei diesem üppigen Wachstum sollte natürlich auch die Düngung über den Bodengrund nicht vernachlässigt werden.
Deshalb ist A. ulvaceus eher für größere Aquarien als Solitärpflanze geignet. Dies sollten Sie bedenken, wenn Sie im Handel eher kleine Pflanzen angeboten bekommen.

Wie viele Aponogeton braucht auch A. ulvaceus eine Ruheperiode, in der die Knolle keine Blätter bildet. Vielfach herrscht die Meinung, dass man dazu die Knolle aus dem Becken nehmen soll und sie beispielsweise für ca. 3 Monate in nur leicht feuchtem Kies in einem Topf aufbewahren soll. Das ist aber nicht notwendig. Sie können die Knolle auch einfach an ihrem Platz im Aquarium belassen. Wenn die Zeit gekommen ist, wird sie wieder austreiben.



Cabomba aquatica

veröffentlicht in Allgemein von webmaster am 20. Feb. 2011

Foto: Hypocampus Bildarchiv, Text: Jörg Corell

Häufig anzutreffen und oft auch mit C. caroliniana verwechselt ist die Cabomba aquatica. Die auch Wasserhaarnixe genannte Pflanze gehört zur Famile der Wasserrosengewächse, der Nymphaeaceae. Von den beiden Cabomba Arten (natürlich gibt es auch noch weitere Arten) gefällt mir die C. aquatica besser, da sie buschiger und feinfiedriger wächst. Unter optimalen Bedingungen ist die Pflanze ein Augenschmauß. Leider ist sie nicht ganz seinfach zu pflegen. Grundvorraussetzungen sind viel Licht und sehr sauberes Wasser. Schwächelnde Leuchtstoffröhren oder abdunkelnde Schwimmpflanzen können das Ende der Pflanze bedeuten. Um das erforderliche saubere Wasser zu gewährleisten, ist eine gute Filterung unabdingbar. Die optische Wirkung entfaltet die grüne Form C. aquatica z.B. im Hintergrund eines schönen Salmlerschwarms. Rote Neons bieten z.B. einen tollen Kontrast. Größere ruppige Fische sollte man der Pflanze nach meiner Erfahrung nicht zumuten.

Cabomba aquatica

Es gibt die Pflanze auch in einer rötlichen Form. Diese bildet eigenständig einen wunderbaren Blickfang neben satt grünen Pflanzen. Neben dem erwähnten sauberen Wasser und guten Lichtverhältnissen, müssen die Wasserbedingungen auch ansonsten recht stabil gehalten werden. Dabei fühlt sich die Pflanze, wie viele südamerikanische Gewächse (im Süden von Nordamerkika kommt sie auch vor), eher im weicheren Wasser (bis KH 10) und bei PH-Werten zwischen 6 und 7 am wohlsten. Unter oben genannten optimalen Bedingungen, zu denen natürlich auch eine entsprechende Düngung zählt, wächst die C. aquatica relativ zügig, so dass man sie auch einfach durch Stecklinge vermehren kann.

Aqua Planta Sonderheft Cabomba

Sehr ausführlich wurde die Familie der Cabombaceae im Aqua Planta Sonderheft Nr. 3 (1992) behandelt. Dieses Sonderheft ist beim Arbeitskreis Wasserpflanzen noch erhältlich.